Barrierefreie Mobilität sichern: Unsere Gespräche beim VDA und TüV-Verband in Berlin
Damit mobilitätseingeschränkte Menschen auch in Zukunft selbstbestimmt unterwegs sein können, braucht es mehr als gute Fahrzeugtechnik – es braucht politisches Gehör, regulatorisches Verständnis und ein entschlossenes Eintreten für die Interessen unserer Kundinnen und Kunden.
Aus diesem Grund engagieren wir uns als Mobilcenter Zawatzky aktiv in der bundesweiten Verbandsarbeit. In seiner Funktion als 2. Vorsitzender des Verbands der Fahrzeugumrüster für mobilitätseingeschränkte Personen e.V. (VfmP) hat unser Geschäftsführer Andreas Zawatzky gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Frank Sodermanns wichtige Gespräche mit dem Verband der Automobilindustrie (VDA) und dem TüV-Verband in Berlin geführt. Ziel der Treffen war es, das Thema „barrierefreie Mobilität“ stärker in den Fokus von Politik und Technik zu rücken – mit Erfolg: Beide Gespräche verliefen konstruktiv und richtungsweisend für die Zukunft unserer Branche.
Gespräch beim Verband der Automobilindustrie (VDA)
Andreas Zawatzky und Frank Sodermanns trafen sich in Berlin mit führenden Vertretern des VDA, um die zunehmenden Herausforderungen beim Fahrzeugumbau für Menschen mit Behinderung darzulegen. Teilnehmer des Gesprächs waren:
- Dr. Joachim Bollig, Geschäftsführer für Produkt & Wertschöpfung
- Andreas Rade, Geschäftsführer für Politik & Gesellschaft
- Stephan Reinders, Leiter Mitgliederservice
- Wilfried Oellers, MdB und Behindertenbeauftragter der CDU/CSU
Unsere zentrale Botschaft: Immer mehr Neufahrzeuge lassen sich kaum noch an individuelle Bedürfnisse anpassen – durch komplexe Elektronik, fehlende Schnittstellen oder strenge Sicherheitsanforderungen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung bedeutet das weniger Selbstständigkeit, weniger gesellschaftliche Teilhabe und eingeschränkte berufliche Perspektiven.

Austausch mit dem TüV-Verband e.V.
Am Nachmittag folgte ein ebenso wichtiges Fachgespräch mit Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik & Dienstleistungsinnovationen beim TÜV-Verband. Auch hier ging es um die zunehmend schwierige Umrüstbarkeit moderner Fahrzeuge – ein Problem, das nicht nur Privatpersonen, sondern auch Werkstätten und Prüfinstitutionen vor wachsende Hürden stellt.
Die Fakten sind alarmierend:
- 101 Millionen Menschen mit Behinderung in Europa
- 600.000 davon in Deutschland mit umgebautem Fahrzeug
- 1 Millionen potenzielle Fachkräfte mit Behinderung aktuell nicht erwerbstätig
Ohne funktionierende Mobilitätslösungen bleibt ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt häufig verwehrt – auch, weil öffentliche Verkehrsmittel für viele schlicht keine praktikable Option sind.

Unsere Verantwortung – unser Einsatz
Wir sehen es als unsere Aufgabe, nicht nur technisch passende Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu entwickeln, sondern auch politisch und gesellschaftlich dafür zu kämpfen, dass barrierefreie Mobilität nicht zur Ausnahme wird. Unsere Gespräche in Berlin waren ein weiterer, wichtiger Schritt auf diesem Weg.
Barrierefreie Mobilität ist kein Luxus – sie ist Grundvoraussetzung für ein inklusives, modernes Deutschland. Und wir setzen uns dafür ein, dass das auch in Zukunft so bleibt.
























